Matthias Reuter &

The Discontinued Products


„Wenn ich groß bin, werd´ ich Kleinkünstler“


Musik-Kabarett mit Liveband

 

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“ antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt. Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Und das sind viele. In der Antike sagte Sokrates noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei.


Heute präsentiert einem jeder die einzige und alleinige Wahrheit. Da ist Vorsicht geboten. Denn Leute, die immer die Wahrheit kennen, haben sie sich meist selbst ausgedacht.

 

Für diesen Abend gibt es ein Live-Band-Special des Programms, denn Matthias Reuter spielt seine Songs neben seinem Soloprogramm auch immer wieder zusammen mit anderen Musikern. 2017 gab es die erste Studio-EP mit eigenen Stücken, 2018 waren der Kabarettist und seine dreiköpfige Band die Musiker der WDR-Kabarettshow „Schicht im Schacht“. Und so gibt es Swing, Rock, groovige Improvisationen und satirische Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Denn Jazz und Kabarett, das passt zusammen wie Bares und Rares. Und um Bares geht´s natürlich auch, denn das Ganze ist wie immer
ein Benefiz-Konzert.


Matthias Reuter stammt aus, wohnt und bleibt im Ruhrgebiet in Oberhausen. Studiert hat er auch: Germanistik mit Magisterabschluss, also Kleinkunst-Fachabitur. Seit 2010 kann er davon leben. Sagt sein Vermieter. Bis 2070 muss er davon leben. Sagt sein Rentenbescheid. Für seine Auftritte ist er bislang über zehn Mal mit Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Jury- und dem Publikumspreis des Dresdner Satirepreises 2019, aber auch z.B. mit dem Jurypreis des Wettbewerbs Tegtmeiers Erben im Jahr 2011.

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